Salzburg 10 Mal kunstvoll

★ 1 ★

Wohl das erhabendste Salzburger Panorama: Der Blick auf den Dom, hinter dem majestätisch die Festung Hohensalzburg thront.

Brosche mit Salzburg-Panorama
Pietra dura, um 1925, aus Lapislazuli, Opal, Nephrit, Achat, Montage in 18 kt Weißgold, Diamanten, H x B: 4,8 x 5,5 cm
Bild: Ulf Englich Franz Wagner

★ 2 ★

Anton Faistauer wurde 1887 in eine Bauernfamilie geboren und wollte ursprünglich Geistlicher werden. Dann kam die Malerei. Er studierte in Wien, kehrte 1919 wieder für einige Jahre nach Salzburg zurück und schaute dort aus dem Fenster.

Anton Faistauer
„Blick aus seinem Salzburger Atelier gegen den Heuberg“, 1920, datiert und signiert
Bild: Kunsthandel Strassner Markus

★ 3 ★

Mit „Wie eine Symphonie“, aus dem Mozart-Jahr 1991, hängen rund 30 Quadratmeter Max Weiler als Dauerleihgabe im Karl-Böhm-Saal im Haus für Mozart. Auf der ART&ANTIQUE kommen jetzt dank des Gemäldes „Oktober“ imposante 8 weitere dazu.

Max Weiler
„Oktober“, 1987, Eitempera auf Leinwand, 345 x 230 cm, rechts unten signiert und datiert
Bild: W&K - Wienerroither & Kohlbacher

★ 4 ★

Der Heilige Virgil war ein bedeutender Gelehrter des Frühmittelalters. Er war heiliger Bischof der Diözese Salzburg und Abt des Klosters Sankt Peter. Er steht in Stein vor dem Salzburger Dom und Berthold Löffler hat ihn großformatig gemalt.

Berthold Löffler (Reichenberg, Böhmen 1874 – 1960 Wien)
Hl. Virgil, Gründer von Salzburg, Öl auf Leinwand, 218 x 211 cm, unten rechts signiert
Bild: Kolhammer & Mahringer

★ 5 ★

Iuvavum war der römische Name des heutigen Salzburg. Um 45 n. Chr. erhielt es durch Kaiser Claudius das Munizipalrecht und war bald eine der wichtigsten Städte der römischen Provinz Noricum. Da hat auch der junge Satyr aus Marmor geschaut.

Junger Satyr
römischer Marmorkopf, nach hellenistischem Vorbild, 1. Jahrhundert n. Chr., H: 25 cm
Bild: Christoph Bacher Archäologie - Ancient Art

★ 6 ★

Im Jahr 1875 wurde die Salzburg-Tiroler-Bahn als 192 km lange Hauptbahnlinie von Salzburg über Hallein, Bischofshofen, Zell am See, Kitzbühel nach Wörgl eröffnet. Das half Kitzbühel beim Aufschwung zum mondänen Urlaubsort, wie man es auch an Alfons Waldes Kunst sehen kann.

Alfons Walde
„Häuser im Gebirge“, um 1930, Öl auf Karton, 42 x 67,5 cm, unten rechts signiert
Bild: Kunsthandel Freller/© Bildrecht Wien, 2019

★ 7 ★

Der Name sagt es: Die Haupteinnahmequellen Salzburgs war lange Zeit die Salzgewinnung. In der Glashütte des Sebastian Höchstetter in Hall in Tirol blies man um 1550 eine wunderbare Schale für das wertvolle Gut.

Salzschale
Glashütte des Sebastian Höchstetter, Hall/ Tirol, um 1550, farbloses, leicht graustichiges Glas, H: 10 cm, D: 14 cm
Bild: Galerie Kovacek

★ 8 ★

Salz verträgt sich ideal mit Grillgut. Der Gartenofen in Form eines Drachentiers von Oskar Höfinger, der 1952-56 auch die Fachschule für Holz- und Steinbearbeitung in Hallein bei Salzburg besuchte, spitzt im Residenzhof bereits die Zähne.

Oskar Höfinger (1935 Golling/Niederösterreich)
„Gartenofen“, Unikat, Chrom-Nickel-Stahl, H x B x T: 238 x 240 x 190 cm
Bild: Lilly's Contemporary Art Exclusive Antiques

★ 9 ★

Für Gäste aus Japan ist Salzburg nach Wien das zweitwichtigste Ziel, wenn sie nach Österreich kommen. Sie halten sich dabei im Schnitt 2,1 Tage im Land auf. Mal sehen, wie lange es den kleinen Japaner von Helene Funke in der Residenz hält.

Helene Funke
„Le petit japonais“, 1907, Öl auf Leinwand, 64 x 45,5 cm, signiert und datiert
Bild: Kunsthandel Hieke

★ 10 ★

Knapp eine Million Chinesen haben Österreich im letzten Jahr besucht. Wien – Salzburg – Innsbruck heißt dabei die beliebteste Route. In touristischer Hinsicht ist China jedenfalls in Österreich die Nr. 1 bei den asiatischen Herkunftsmärkten, und hat das größte Wachstumspotenzial. Kein Wunder, dass auch die zeitgenössische Kunst aus China boomt.

Wang Xiaosong (Wuhan 1964)
„Narziss 2“, 2012, Öl auf Leinwand, 140 x 180 cm
Bild: Schütz Fine Art-Chinese Department