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Junge Römer in der Festspielstadt

Entdecken Sie hier die Aussteller Christoph Bacher Archäologie Ancient Art, Galerie bei der Albertina ▪ Zetter, Kunsthaus Wiesinger und Galerie Johannes Faber.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei diesem Kunstgenuss!

Eine prächtige Haartolle, markante Gesichtszüge, volle Lippen und ein lasziv geöffneter Mund: Fast scheint es, als ob Elvis Presley himself in Rom, im 2. Jahrhundert n. Chr. Modell für einen Männerkopf aus Marmor gesessen hat. Er ziert seit damals die Ecke eines Sarkophagdeckels, ein sogenanntes Akroterion. Kein Wunder also, dass das prachtvolle Stück als „Elvis-Akroterion“ berühmt wurde, als es 2008 bei Bonhams in London unter den Hammer kam. Jetzt verführt der „King“ auf dem Stand von Christoph Bacher Archäologie Ancient Art.

Elvis is back – und auch die Salzburger Festspiele! Was passt daher besser zur ART&ANTIQUE Summer Edition als ein Ölbild mit dem Titel „Musikexpression I“, wie es Helene Funke 1920/21 gemalt hat. Große Musik braucht großen Ausdruck, wie die Galerie bei der Albertina ▪ Zetter vorführt! Die aus Chemnitz gebürtige Industriellentochter kam nach ihrer Münchner Studienzeit und einem Frankreichaufenthalt nach Wien, wo sie nicht nur als eine heute endlich wieder hoch wertgeschätzte Malerin tätig war, sondern auch Mitglied der Gruppe Wiener Frauenkunst wurde, außerdem in der Künstlergruppe „Bewegung“ bzw. später „Freie Bewegung“ aktiv war.

In Nach-Lockdown-Zeiten, wenn das Publikum wieder in die Festspielhäuser strömt, ist die berühmte „Bewegungsstudie“ von Rudolf Koppitz das passend begehrtes Motiv. Es diente 1929 sogar als Illustration für den Eintrag über künstlerische Fotografie in der Encyclopedia Britannica. Künstlerisch veranlagt sind auch die Modelle, die auf Zehenspitzen eine nackte, stark nach hinten gebeugte Frau halten. Es waren Tänzerinnen des Ballett „Issatschenko“, das Anfang 1925, als die Fotografie entstand, im Wiener Apollo-Theater gastierte. Die Galerie Johannes Faber offeriert eine Photogravüre, 23,4 x 17,6 cm, signiert auf dem Original-Passepartout.

Bei soviel Musik, Bewegung, Tanz wird sogar „Jenny übermütig“. Zu finden ist sie auf dem Stand des Kunsthaus Wiesinger. Sie ist wahrlich ein Kunststück, denn der deutsche Bildhauer Robert Metzkes, den Wiesinger seit Jahren im Programm hat, modelliert seine weiblichen Modelle eindrucksvoll lebensgroß und vor allem lebensfroh in Ton oder gießt sie in Bronze. So wie auch die krakele Jenny. Sie stammt aus dem Jahr 2015 und ist das fünfte von sieben Exemplaren.

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