23.02.2017

DomQuartier Salzburg

„Troger, Rottmayr, Kremser Schmidt. Bildgeschichten für Salzburg“ - Das Salzburg Museum gestaltet zum zweiten Mal eine Ausstellung im DomQuartier Salzburg. Nach „Prima Idea“, einer exquisiten Auswahl aus der Sammlung Rossacher, rückt es nun im Nordoratorium des Salzburger Doms mit Paul Troger, Johann Michael Rottmayr und Martin Johann Schmidt, gen. Kremser Schmidt, drei der bedeutendsten Vertreter der österreichischen Barockmalerei in den Fokus.

(c) Johann Michael Rottmayr,Triumph der Immaculata, 1697, Öl auf Leinwand, Inv.-Nr. 488-31 © Salzburg Museum

Im Mittelpunkt der Schau stehen Werke, die dieses barocke Dreigestirn für Salzburg schuf. Ein Großteil der Gemälde kommen direkt aus Paris, wo sie im Rahmen der großen Salzburg-Präsentation „La Geste Baroque. Collections de Salzbourg“ im Louvre zu sehen waren.

Die drei Maler Troger, Rottmayr, Kremser Schmidt prägten jeweils auf ihre Art Salzburg in der Barockzeit. Johann Michael Rottmayr (1654–1730), ein gebürtiger Laufener, schuf in der Salzburger Residenz seine ersten Fresken, der „welsche“ Paul Troger (1698–1762) begann ebenfalls mit einem Fresko (Kajetanerkirche) hier in Salzburg seine künstlerische Laufbahn, und der Niederösterreicher Martin Johann Schmidt, genannt Kremser Schmidt (1718–1801), schuf mit einer Ausnahme alle Altargemälde für die Stiftskirche von St. Peter.

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